Ausgangslage

Die Geschäftsführung hatte eine IT-Strategie vereinbart, zu der auch gehört, KI strategisch und organisatorisch im Unternehmen zu verankern — das Unternehmen sollte aktiv in die KI-Zeit geführt werden, statt sie auszusitzen. Die entscheidende Frage: Wie bringt man KI wirklich in die Organisation — nicht als IT-Projekt, sondern als Sache der Fachbereiche, die später damit arbeiten?

Vorgehen

Die Antwort ist eine bereichsübergreifende KI-Arbeitsgruppe: Personen aus verschiedensten Fachabteilungen — bewusst keine IT-Leute — kommen regelmäßig zusammen, um die vereinbarte Strategie gemeinsam umzusetzen. Meine Rolle dabei: Moderation, Enabling und KI-Consulting — die Gruppe arbeitsfähig machen, fachlich begleiten und den Prozess strukturieren.

Die Arbeitsgruppe:

  • ist erste Anlaufstelle für KI-Themen im gesamten Unternehmen — für alle Mitarbeitenden,
  • sammelt und priorisiert Use Cases aus den Fachbereichen und setzt sie um — die finale Abstimmung über die Richtung erfolgt mit den Fachabteilungen und der Geschäftsführung,
  • baut Kompetenz auf — die Mitglieder bilden sich aktiv weiter, setzen sich mit KI auseinander und lernen gemeinsam,
  • probiert neue Tools aus und bringt sie ins Unternehmen,
  • klärt rechtliche Fragen rund um den KI-Einsatz,
  • und trägt das Thema als Multiplikator in ihre Abteilungen zurück.

Ergebnis

Die Arbeitsgruppe läuft seit über einem Jahr — aus einer strategischen Vorgabe der Geschäftsführung ist ein dauerhafter, selbsttragender Prozess geworden: Use Cases werden aus den Fachbereichen heraus identifiziert und umgesetzt, und die Auseinandersetzung mit KI — fachlich wie rechtlich — ist in der Organisation verankert statt an die IT delegiert.